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Lästige Ruhestörung

Diagnose ist wichtig: HNO-Fachärzte unterscheiden zwischen „gefährlichem“ und „ungefährlichem“ Schnarchen

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Foto: stock.adobe.com – Piotr Marcinski
Es passiert immer nachts, und es zerrt an den Nerven. Wenn einer im Doppelbett regelmäßig schnarcht, ist der andere Nacht für Nacht um den Schlaf gebracht. In den meisten Fällen ist Schnarchen lästig, aber ungefährlich. Kritisch wird es, wenn der Betroffene unter Schlafapnoe leidet: Diese Atemaussetzer können im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein. Der Sauerstoffmangel im Gehirn setzt Stresshormone frei, der Blutdruck steigt und erhöht so das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts. Schlafapnoe-Patienten klagen häufig über starke Müdigkeit am Tag und fragen sich, weshalb sie abgeschlagen und unkonzentriert sind – obwohl sie ausreichend geschlafen haben. Dass ihre Nachtruhe empfindlich gestört wurde, ahnen sie nicht. Wer häufig schnarcht, sollte die Ursache medizinisch abklären lassen. HNO-Fachärzte setzen Geräte ein, die die Atmung, die Geräusche, den Sauerstoffgehalt des Blutes und die Herzfrequenz während des Schlafs aufzeichnen. Die Untersuchungen belegen exakt, ob der Betroffene „gefährlich“ oder „ungefährlich“ schnarcht. Darüber hinaus empfiehlt es sich eine sog. Schlafendoskopie durchführen zu lassen. Hierdurch können unnötige operative Maßnahmen vermieden werden.

Patienten, die „ungefährlich“ schnarchen, können operativ behandelt werden – etwa durch die Verbesserung der Nasenatmung und Straffung des Gaumensegels. „Gefährliches“ Schnarchen mit Atemaussetzern erfordert
häufig das Tragen einer Atemmaske, die durch überdruck die Atemwege offen hält. Welche Behandlungsmethode im Einzelfall sinnvoll ist, stimmen HalsNasen-Ohren-Fachärzte individuell mit dem Patienten ab. Das Credo lautet bei jeder Diagnose: Gesunder Schlaf ist wichtig für die Gesundheit.


HNO-Zentrum Regensburg